Funktionelle Übungen für ganzheitliches Training

6 Mai, 2019
Wir zeigen dir eine Reihe von Übungen, die du unbedingt in den Training integrieren solltest. Mit funktionellen Übungen kannst du deinen Körper ganzheitlich trainieren. So bekommst du mehr Energie und fühlst dich insgesamt wohler.

Ein trainierter Körper ermöglicht es dir, jede Art von Übung oder Aktivität ohne Schmerzen oder Behinderung auszuführen. In diesem Artikel erfährst du, wie du einen starken, ausgewogenen Körper bekommst, damit du dich körperlich und geistig wohl fühlst. Lies weiter, um mehr über funktionelle Übungen zu erfahren.

Was sind funktionelle Übungen?

Zu Beginn ist es eine gute Idee, die Definition eines funktionalen Körpers festzulegen. Einfach ausgedrückt ist der optimale Körper, einer der rundum ausgewogen trainiert ist, wie ein Superheld! Schwerpunkte setzt man dabei auf Kraft, Flexibilität, Koordination, Geschwindigkeit, Beweglichkeit, Gleichgewicht und Ausdauer.

Funktionelle Übungen

Wenn dir das Erreichen dieser Ziele unmöglich erscheint, mach dir keine Sorgen! Es braucht dabei nur die richtige Art von Training und schon kannst du in wenig Zeit, deinen Körper mit den richtigen funktionellen Übungen auf Hochform bringen. Du solltest konsequent sein und täglich Übungen machen, damit du einen funktionellen Körper bekommst. In jedem Fall sollte es dein Ziel sein das volle Potenzial auszuschöpfen.

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Welche Vorteile haben funktionelle Übungen?

Vielleicht denkst du, dass diese Art von Übungen nicht für dich ist, weil du nicht der Typ dazu bist, der jeden Tag damit verbringt stundenlange Trainingseinheiten zu absolvieren. Wenn du jedoch erkennst, was es wirklich heißt ein funktionelles Training durchzuführen, dann wird dir klar, dass viele Übungen ausserhalb des Fitnessstudios gemacht werden können und gar nicht viel Zeit in Anspruch nehmen. Es ist mehr ein Lebensstil, als nur eine sture Form von Training.

Funktionelles Training

1. Es beeinflusst alle Aspekte deines Lebens

Dies ist der erste Vorteil, um dich zu motivieren auf einen funktionellen Körper hinzuarbeiten. Im Allgemeinen wirkt es sich positiv auf jede Lebenssituation aus. Vom Tragen schwerer Taschen bis zum Laufen, um den Bus zu erreichen. Es macht einen großen Unterschied, wie trainiert du bist. Dabei wirkt es sich positiv aus, bei Aktivitäten wie dem Spielen mit den Kindern oder dem Spazieren mit dem Hund. Es ist immer eine gute Sache, einen starken und beweglichen Körper zu haben.

2. Es korrigiert deine Körperhaltung

Heutzutage sind Nacken- und Rückenschmerzen häufiger als je zuvor, da wir viel mehr Stunden damit verbringen entweder vor dem Computer zu sitzen oder bei der Arbeit lange zu stehen. Mit einer ganzheitlichen (oder funktionellen) Routine trainieren wir alle Muskeln, vor allem aber alle Stabilisatoren. Das heißt, die Muskeln in der Körpermitte.

Ein funktioneller Körper korrigiert daher deine Haltung, beugt Muskelschmerzen und beugt Krämpfen vor und verbessert sogar den Knochenzustand, um Krankheiten wie Skoliose vorzubeugen. Zudem hilft es auch, Verletzungen vorzubeugen, indem es die Muskeln trainiert ohne das Gewicht übermässig steigern zu müssen.

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3. Es hilft dir bei anderen Sportarten

Ein weiterer Vorteil eines funktionalen Körpers ist es, dass er sich an jede Sportart oder Disziplin anpasst, die du vielleicht nebst dem Krafttraining noch machst. Obwohl du es wahrscheinlich kaum glauben kannst, wirst du bei verschiedenen sportlichen Aktivitäten eine verbesserte Leistung feststellen.

Eines der bekanntesten Beispiele ist beim Kampfsport: Boxen, Karate, Kickboxen und Muay-Thai. Die Geschwindigkeit der Bewegungen, die verbesserte Kraft, die Flexibilität, die Reflexe und die Ausdauer machen dich zu einem Champion.

Du wirst auch Verbesserungen bei anderen Sportarten bemerken, wie Fußball, Tennis, Basketball und Hockey. Achte auf den Körper moderner Sportler: Sie sind sportlicher, tragen kein angesammeltes Fett und verfügen über die optimale Muskelmasse.

Wie sehen funktionelle Übungen genau aus?

Liegestütze

Nun, da du die Vorteile eines funktionalen Trainings kennst, kommen wir zu dem praktischen Teil. Wir beziehen uns auf die genauen Übungen. Um dein Ziel zu erreichen, solltest du immer daran denken, dass die Ergebnisse nicht von einem Tag auf den nächsten ersichtlich sind. Dieses Training formt dich nachhaltig und ausgewogen, demnach ist auch etwas mehr Zeit nötig. Ein hohes Engagement und Durchhaltevermögen sind von grundlegender Bedeutung.

Eine vollständige Routine kann folgenden Übungen enthalten:

1. Kniebeugen

Wahrscheinlich bist du mit dieser Übung bereits vertraut. Einer der Grundpfeiler vieler Routinen. In diesem Fall musst du in den ersten Wochen 50 Wiederholungen normaler Kniebeugen durchführen können. Später kannst du natürlich Gewicht hinzufügen (z. B. Mit Hanteln) und die Anzahl Wiederholungen erhöhen.

2. Springe an Ort und Stelle

Damit ist nicht ein bisschen hüpfen gemeint, sondern richtig hoch, „mit den Knien zur Brust“ springen. Diese Übung erhöht deine Herzfrequenz und bringt dich schnell zum Schwitzen. Vor allem die Beinmuskeln und die Gesäßmuskeln werden trainiert. Mache 50 Wiederholungen.

3. Burpees

Dies ist eine der umfassendsten Cardio-Übungen. Mache so schnell wie möglich 30 Wiederholungen hintereinander, ohne Pause.

4. Laufen an Ort und Stelle

Gehe so schnell wie möglich, als ob du sprintest, jedoch versuchst du an Ort und Stelle zu bleiben. Versuche diese Bewegung für mindestens eine Minute aufrechtzuerhalten.

5. Liegestütze

Schließlich trainieren wir mit dieser klassischen Übung den Bizeps und Trizeps. Mache 40 Wiederholungen mit ausgestreckten Beinen.

Wenn du einen funktionellen Körper haben möchtest, wiederhole diese Routine mindestens einen Monat lang dreimal pro Woche. Intensiviere die Übungen, indem du Gewicht hinzufügst und die Anzahl der Wiederholungen erhöhst. Du wirst schon sehen wie positiv die Veränderung für deinen Körper ist.