Der Einfluss der Ernährung auf die Wechseljahre

9 Februar, 2019
Auch wenn du auf die Lebensmittel achtest, die du in den Wechseljahren isst, darfst du nicht vergessen, dass gesunde Ernährung immer von Bewegung begleitet werden muss.

Die Wechseljahre sind eine Phase, in der sich eine Frau drastisch verändert. Jede Frau erlebt diese Veränderungen anders. Klar ist das für alle eine schwierige Zeit. Die Ernährung ist wichtig, damit die Wechseljahre erträglicher sind.

Aus diesem Grund erzählen wir dir in diesem Beitrag mehr über den Einfluss der Ernährung auf die Wechseljahre.

Wir möchten dich auch daran erinnern, dass du nicht nur den Einfluss der Ernährung berücksichtigen solltest, sondern auch die tägliche Bewegung nicht vergessen darfst, auch wenn du nur eine Stunde läufst. Es wird dir helfen, dich agiler, aktiver und gesünder zu fühlen.

Der Einfluss der Ernährung auf die Wechseljahre

Wie bereits erwähnt, ist die Menopause ein sehr persönlicher Prozess. Damit meinen wir, dass jede Frau sie anders erlebt. Die Menopause ist viel mehr als das Anhalten der Menstruation, da sie auch von einer Vielzahl von Symptomen und Veränderungen begleitet wird.

Frau in den Wechseljahren

Wenn wir mit mehreren Frauen sprechen würden, die die Wechseljahre durchlaufen haben, würde uns sicherlich jede von ihnen verschiedene Symptome mitteilen, die sie erlebt hat. Auch der Prozess bis die Menstruation verschwindet hat für jede Frau eine andere Dauer.

Die häufigsten Symptome sind folgende:

  • Hitzewallungen
  • Schwitzen
  • Stimmungsschwankungen
  • Gewichtszunahme
  • Anämie
  • Schlaflosigkeit
  • Schmerzen in den Knochen und Gelenken

Daher sollte jede Frau sich je nach ihren Symptomen ernähren. Hier sind einige Tipps, wie du die Wechseljahre durch deine Ernährung beeinflussen kannst.

Kalzium: Wichtig für gesunde Knochen

Wechseljahre sind oft mit dem Auftreten von Osteoporose verbunden. Tatsächlich leiden 50 Prozent der Frauen über fünfzig an dieser Krankheit. Osteoporose ist die Abnahme der Dichte von Knochengewebe. Infolge dieser verringerten Dichte werden die Knochen brüchiger. Deswegen kommt es häufiger zu Knochenschwäche und -brüchen.

Ein guter Weg, um den Ausbruch dieser Krankheit zu verhindern oder zumindest deren Auftreten merklich zu reduzieren, ist das Ergreifen von Maßnahmen ab dem Moment, in dem die ersten Symptome der Menopause auftreten. Zu diesem Zeitpunkt müssen Frauen ihre Kalziumzufuhr erhöhen.

Kalzium

Normalerweise nehmen wir durch das Trinken von Milch zum Frühstück genug Kalzium auf. Du kannst auch Joghurt essen. Es ist wichtig, dass du mit dem Kalzium nicht gleichzeitig auch mehr Fett zu dir nimmst, da dies normalerweise zu einer Gewichtszunahme führt. Setze auf fettarme Produkte, um von Kalzium zu profitieren, ohne zuzunehmen.

Fette: Reduziere sie

Eine Gewichtszunahme ist in den Wechseljahren nichts ungewöhnliches. Hormonelle Ungleichgewichte führen manchmal zu einer Gewichtszunahme, die schwer zu verlieren ist. Daher ist es am besten, ab 45 Jahren regelmäßig auf die Ernährung und Bewegung zu achten.

Der Schlüssel, um während der Wechseljahre nicht an Gewicht zu gewinnen, besteht darin, die Fettaufnahme zu reduzieren. Iss weiterhin gesunde Fette wie Olivenöl, Nüsse oder Fisch. Befreie dich gleichzeitig von Fast Food, frittierten Lebensmitteln und kohlensäurehaltigen Getränken.

Es ist nicht notwendig, eine strikte Diät zu beginnen, aber achte auf die Lebensmittel, die du konsumierst, und bereite gesunde Rezepte zu. Wenn du dies mit täglichem Training kombinierst, wirst du schnell Ergebnisse bemerken.

Training im Alter

Das Training sollte nicht sehr lang oder intensiv sein, sollte aber zur Gewohnheit werden. Mache täglich einen einstündigen Spaziergang oder besuche Aerobic- oder Sportkurse, an denen du Spaß hast.

Vitamin-D

Vitamin D wird häufig von Frauen vergessen, die in den Wechseljahren sind. Frauen sind sich im Allgemeinen der Kalziumzufuhr und der Fettreduktion bewusst. Sie denken jedoch selten, über eine Erhöhung der Vitamin-D-Dosis nach, obwohl dies in der Realität genauso wichtig ist wie Kalzium oder Fette.

Vitamin D ist für die Erhaltung der Knochengesundheit unerlässlich. Es hält auch die Muskeln gesund, schützt vor Herzkrankheiten und beugt Diabetes vor. Einige Nahrungsmittel, die dieses Vitamin enthalten, sind: fetter Fisch, Eier, Leber und Käse.