Kurkuma: Eigenschaften und Vorteile für die Gesundheit

Die bei uns weniger bekannte Kurkuma dient nicht nur als Heilpflanze, sondern ist auch hervorragend zum Kochen geeignet. Erfahre heute alles Wissenswerte über diese Pflanze!
 

Kurkuma gehört wie auch der Ingwer zur Familie der Zingiberaceae. Seit der Antike wird sie in Südasien als Heilpflanze verwendet.  Die in ihr enthaltenen Curcuminoide und ätherischen Öle haben zahlreiche gesundheitliche Vorteile.

In Indien wird Kurkuma nicht nur als Heilpflanze angesehen, sondern ist auch in der Küche hoch geschätzt. Sie wir in südasiatischen Ländern verwendet, um den Speisen einen kräftigen Geschmack mit einer leichten Schärfe zu verleihen.

In der westlichen Welt wird Kurkuma (auch als Gelbwurz bekannt) jedoch nur sehr wenig genutzt, so dass die damit verbundenen Vorteile ungenutzt bleiben.

Verwendung von Kurkuma zum Kochen

Dieses Rhizom hat einen ausgezeichneten, aber sehr kräftigen Geschmack, daher solltest du bei der Verwendung etwas vorsichtig sein. Idealerweise gibst du es nach und nach in dein Essen, um die richtige Dosierung zu erzielen.

Außerdem hängt die jeweilige Menge davon ab, wie häufig du es verwendest. Wenn du übermäßig viel Kurkuma verzehrst und empfindlich bist, kann es zu leichter Übelkeit, Magenreizungen oder Durchfall kommen.

Normalerweise fügt man ein wenig Kurkuma zu Gemüsegerichten, Reis, Eintöpfen, Hummus, Tortillas, Couscous und Pürees hinzu. Auch zu jedem Gericht, das auf dem Grill oder im Ofen zubereitet wird und dem man einen Hauch von Würze verleihen möchte.

 

Du kannst Kurkuma auch verwenden, um einem Dressing, wie einer Vinaigrette oder einer Sauce mit Mayonnaise, Konsistenz und Geschmack zu verleihen.

Kurkuma in der Küche

Beim Kochen von Kurkuma ist zu beachten, dass sie nicht zu lange starker Hitze ausgesetzt werden sollte. Andernfalls können die Curcuminoide verloren gehen, wodurch ihre nutritiven Eigenschaften eliminiert oder vermindert werden und sie die wichtigen Vorteile nicht mehr liefern kann.

Am besten fügst du dieses Gewürz deinem Essen erst drei Minuten vor Kochende hinzu. Beim Würzen von Fleisch oder Reis solltest du Gelbwurz in Pulverform verwenden. Die ganze Wurzel dient zum Würzen von Suppen, so dass sie leicht herausgenommen werden kann.

Die Vorteile von Kurkuma

Dieses Nahrungsmittel ist reich an Vitaminen und Mineralien. Daher bietet es auch zahlreiche gesundheitliche Vorteile. Man kann es als Gewürz konsumieren oder als Tee, um eine bessere Wirkung zu erzielen. Die bekanntesten Vorteile von Kurkuma sind folgende:

Entzündungshemmend

Reduziert Entzündungen oder Schwellungen von Gelenken, Muskeln und Sehnen. Daher ist sie empfehlenswert für Menschen, die an Arthritis leiden; Kurkuma lindert die Schmerzen und leitet Giftstoffe aus dem Körper aus.

Außerdem setzen viele Sportler Gelbwurz zur Linderung von verletzungsbedingten Schmerzen und zur Erhaltung der Gesundheit der Gelenke ein.

 

Krebsbekämpfung

Aufgrund der zahlreichen Antioxidantien, die sie besitzt, sorgt Kurkuma für die Beseitigung von toxischen Zellen; diese Wirkstoffe sind für Krebs verantwortlich. Besonders gut eignet sich das Rhizom auch zur Vorbeugung von Lungen- und Blasenkrebs. Außerdem ist es sehr wirksam zur Vorbeugung chronischer Erkrankungen.

Schlankmachende Eigenschaften

Kurkuma verhindert und verzögert das Wachstum von Fettgewebe. Außerdem verhindert sie, dass sich der konsumierte Zucker in schädliches Fett verwandelt. Dadurch verliert man an Gewicht oder vermeidet eine Gewichtszunahme.

Verschönerung der Haut

Aufgrund seiner antibakteriellen Eigenschaften schützt sie die Haut vor Akne, die durch Bakterien und Viren hervorgerufen wird. Darüber hinaus hält sie die Haut schuppenfrei und feucht. Das führt zu verminderter Faltenbildung und beugt Hautentzündungen vor.

Verdauungsstörung

Lindert Verdauungsprobleme durch Regulierung und Stabilisierung des Darmflusses. Dadurch werden Krankheiten verhindert, die auf eine schlechte Verdauung zurückzuführen sind, beispielsweise Gase, Blähungen, Dyspepsie und Reizdarmsyndrom.

Vorteile von Kurkuma

Herzkrankheiten

Kurkuma verhindert die Bildung von Cholesterin-Plaques und Blutgerinnseln und sorgt für einen stabilen und regelmäßigen Blutfluss. Auf diese Weise schützt man den Organismus vor Herzkrankheiten wie Sklerose, Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen und anderen Kreislaufproblemen.

Verbessert das Immunsystem

Sie regt die Produktion weißer Blutkörperchen an und stärkt so das Immunsystem. Dadurch verhindert man die Bildung und Entwicklung von Bakterien und Viren. Kurkuma optimiert die Funktion des Immunsystems und verbessert die körpereigenen Abwehrkräfte.

 

Negative Auswirkungen von Kurkuma

Die ständige und übermäßige Einnahme von Kurkuma kann Gastritis und Reizdarmsyndrom verursachen. Außerdem erhöht sie die Gallensekretion, die zu Verstopfung und Koliken oder Geschwüren führen kann.

Diese Effekte treten jedoch häufiger beim Konsum von Kurkuma-Tee auf und nur selten, wenn du deine Speisen mit Kurkuma würzt. Darüber hinaus sind in der Regel nur besonders empfindliche Menschen davon betroffen.