Wie man Beinmuskelschmerzen vermeidet

14 November, 2019
Schmerzende Beinmuskeln machen sich vor allem beim Aufstehen, Sitzen, Treppensteigen und auch beim Strecken der Beine im Bett bemerkbar. Wir zeigen dir, wie du diese Schmerzen vermeiden kannst.

Oftmals leiden Menschen nach dem Training oder nach einem 30-minütigen oder längeren Spaziergang unter Beinmuskelschmerzen. Diese Schmerzen sind möglicherweise darauf zurückzuführen, dass die Übung nicht richtig durchgeführt wurde.

Muskelschmerzen können das Ergebnis davon sein, dass bestimmte Aspekte während des Trainings nicht beachtet werden. In einigen Fällen kann es sich um eine schlechte Haltung handeln, in anderen Fällen um eine mangelhafte Flüssigkeitszufuhr.

Manchmal sind es mehrere Probleme auf einmal. Auf jeden Fall ist die Wahrheit, dass dies unser Wohlbefinden erheblich beeinträchtigt.

Besonders schlimm an Muskelschmerzen ist, dass es uns daran hindert, unser Training fortzusetzen. Und selbst andere Aktivitäten wie z.B. Treppensteigen können schmerzhaft sein.

In diesem Sinne ist es wichtig zu wissen, wie man Muskelschmerzen, Krämpfe und alle damit verbundenen Beschwerden vorbeugen kann.

Wie vermeidet man Beinmuskelschmerzen während des Trainings?

Wir müssen daran denken, dass wir nach dem Training Schmerzen nicht ganz vermeiden können, aber wir können ihre Auswirkungen reduzieren und die Genesung erleichtern.

Dies liegt daran, dass die Muskeln „zeigen“ müssen, dass sie gearbeitet haben und dass sie sich ausruhen müssen, um sich zu erholen.

Normalerweise kann es nach einem Training für ca. 48 Stunden zu leichten Schmerzen kommen. Es ist jedoch möglich, die Zeit, in der du diesen Schmerz spürst, auf 12 Stunden zu reduzieren, indem du diesen einfachen Tipps folgst:

1. Aufwärmen

Es ist sehr wichtig, sich vor Beginn des Trainings richtig zu dehnen. Es dauert nur wenige Minuten und kann Schmerzen und Krämpfe deutlich reduzieren. Das „kalte“ Training macht dich nur anfälliger für Verletzungen.

Mann wärmt sich auf

2. Trinken gegen Beinmuskelschmerzen

Tagsüber musst du viel trinken – du kennst sicher die zwei Liter pro Tag Regel? Wenn du trainierst, musst du deine Wasseraufnahme erhöhen.

Wasser löscht nicht nur den Durst und verhindert Dehydrierung, sondern hilft auch, die Körpertemperatur zu regulieren. Es enthält Nährstoffe und „lockert“ die Gelenke. Es ermöglicht auch die Schweißbildung und beseitigt Giftstoffe durch den Urin.

Wenn du während deiner Sitzung Wasser trinkst, wirst du Krämpfe, Müdigkeit, Schwindel, Spasmen und Verletzungen vorbeugen.

3. Achte auf deine Haltung

Wenn du nicht weißt, wie man eine Übung durchführt, frage einen Coach oder Trainer. Manchmal können Muskelschmerzen auf eine schlechte Ausführung oder die Verwendung von mehr Gewicht zurückzuführen sein, als du bewältigen kannst.

Beinmuskelschmerzen vermeiden

4. Setz dich nicht zu sehr unter Druck

Ein weiterer guter Ratschlag, um Beinmuskelschmerzen (und alle anderen Körpermuskelschmerzen) zu vermeiden, ist, deine Grenzen zu kennen und deine Fähigkeiten nicht zu überschreiten. Dein Trainingsprogramm muss nicht über Nacht ins Extreme gehen.

Wenn du versuchst, mehr Gewicht zu heben, als du bewältigen kannst, ist es wahrscheinlich, dass du dich selbst verletzen wirst. Das gleiche gilt für Cardio-Trainings, du solltest nicht laufen, bevor du gehst!

5. Dehnung nach Beendigung des Trainings

Viele Menschen absolvieren ihr Training und gehen direkt unter die Dusche. Dies ist ein Fehler, der zu einem Krampf oder starken Muskelschmerzen führen kann.

So obgleich du möglicherweise nicht die Idee genießen kannst, einige Minuten zu nehmen, um dich auszudehnen, ist dieses wesentlich, damit das Blut richtig fließt und vollständig in weniger Zeit erholt.

Wie man Beinmuskelschmerzen vermeidet

Wie vermeidet man Beinmuskelschmerzen nach dem Training?

1. Ruhepause

Unser Körper braucht mindestens 24 Stunden Ruhe, um nach einem Training wieder zur „Normalität“ zurückzukehren. Deshalb ist es nicht empfehlenswert, täglich ins Fitnessstudio zu gehen.

Wir sollten einen Tag zwischen den Trainingseinheiten auslassen, damit sich unsere Muskeln erholen können. Während dieser Zeit werden Übungen mit geringer Belastung empfohlen, wie z.B. Gehen.

2. Schlafen gegen Beinmuskelschmerzen

Weißt du, dass sich die Muskeln im Schlaf regenerieren? Deshalb empfehlen wir dir, jede Nacht mindestens acht Stunden zu schlafen. Wenn du ein halbstündiges Nickerchen machen kannst, noch besser!

3. Hebe deine Beine

Eine effektive Technik, um Muskelschmerzen nach dem Training zu vermeiden, ist es, sich auf das Bett, die Couch oder den Boden zu legen und die Beine anzuheben.

Leg deine Füße eine Minute lang an eine Wand. Es geht darum, die Beine gestreckt zu halten und die Blutrückführung zu fördern. Dies kann mehrmals wiederholt werden, bis du dich mindestens 15 Minuten lang ausgeruht fühlst.

Frau dehnt sich

Wenn die Muskelschmerzen zu stark sind, solltest du einen Physiotherapeuten aufsuchen. Ein Profi kann dir sagen, was du tun sollst und wie. Ignoriere das Problem nicht und vermeide es, dich selbst zu behandeln. Unterbreche auch dein Training, da dies die Situation nur noch verschlimmert.