Sollten wir Werbung für Junk Food im Auge behalten?

3 April, 2019
Werbung für Junk Food taucht ständig in den Medien auf - hauptsächlich im Fernsehen. Könnte das ein Grund für den Anstieg von Fettleibigkeit bei Kindern und Jugendlichen sein?

Werbung für Junk Food sollte kontrolliert werden, denn Lebensmittel und Getränke mit einem hohen Zucker- und Salzgehalt haben unmittelbare und erhebliche gesundheitliche Auswirkungen auf den Verbraucher.

Dies gilt insbesondere für Kinder, denn die Werbung für Junk Food ermutigt sie zur einer schädlichen Ernährung.

Lesetipp: Unausgewogene Ernährung und wie sie sich auf deinen Körper auswirkt

In letzter Zeit ist die Fettleibigkeit im Kindesalter in die Höhe geschnellt.

In gewissem Maße führt die Werbung dazu, dass wir Lebensmittel essen, die einen hohen Gehalt an ungesunden Fetten aufweisen. Daher ist es wichtig, die Werbung für Junk Food zu kontrollieren. Im Jahr 2013 verbot Mexiko die Werbung für Junk Food während der Fernsehsendungen von Kindern.

Warum wenden wir nicht das gleiche Gesetz in unserem Land an? Wir alle sollten Verantwortung für die Gesundheit der nächsten Generation übernehmen.

Burger

Möglicherweise hat es etwas mit dem Geld zu tun, das diese Werbung in den Medien ausgestrahlt wird.

Allein in den Vereinigten Staaten gaben Werbetreibende im vergangenen Jahr mehr als 2.000 Millionen Dollar aus und förderten Junk Food für Kinder.

Werbebeschränkungen

Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) hat Beschränkungen für Alkohol und Tabakwerbung erlassen.

Mehr dazu: Rauchen und wie es sich auf deine Lunge auswirkt

Dies gilt für die Medien der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, da viele Länder noch keine Grenzen für die Lebensmittelwerbung für Kinder gesetzt haben.

In Spanien ist ein Drittel der Kinder unter 12 Jahren übergewichtig. Diese Zahl steigt auf 46 Prozent bei Kindern zwischen sechs und neun Jahren, so die Daten der spanischen Agentur für Lebensmittelsicherheit.

Wenn es um die Zeit geht, die die Menschen vor dem Fernseher verbringen, kommen Kinder in Spanien im Alter zwischen drei und zwölf Jahren in Europa an zweiter Stelle.

Sie verbringen durchschnittlich zweieinhalb Stunden am Tag mit dem Fernsehen.

Während dieser Zeit stammt der größte Teil der gezielten Werbung von Junk Food-Produkten.

Jedes Kind sieht wahrscheinlich 54 Fernsehwerbung im Laufe des Tages, und 71,2 Prozent von ihnen ist Werbung für Junk Food, das reich an Kalorien und Zucker ist.

Junk Food Produkte

Die meisten dieser ungesunden Produkte können in Gruppen zusammengefasst werden:

1) Zuckerüberzogenes Getreide: typisch für Frühstücksprodukte für Kinder.

2) Zuckerhaltige Getränke: wie Limonade, Säfte und Getränke, die mit gesüßtem Pulver hergestellt werden.

3) Süße Snacks: Schokolade, Muffins und Kekse

4) Salzige Snacks: Kartoffelchips sind mit Salz gefüllt, ebenso wie einige süße Produkte.

5) Fast Food: die typischen Burger, Chicken Nuggets, Hot Dogs und Pommes.Fast Food

Es wäre eine gesunde Option, alle mit Schokolade überzogenen Snacks am Vormittag gegen ein Stück Obst auszutauschen.

Wir sollten mehr Wasser trinken und unseren Kindern nicht erlauben, ständig zuckerhaltige Getränke zu konsumieren.

Junk Food kaufen

Abgesehen von der Kontrolle der Werbung für Junk Food sollten wir auch die Geschäfte berücksichtigen, die es verkaufen, da es leicht verfügbar ist.

Supermärkte oder Lebensmittelgeschäfte: Hier können wir nicht nur leicht Junk Food kaufen, sondern auch unwiderstehliche Aktionen finden. Diese richten sich oft an Kinder mit auffälligen Verpackungen, wo sogar Zeichnungen oder beliebte Cartoons drauf sind.

Verkehrsmittel: Viele Fahrzeuge zeigen Werbung, aber das ist noch nicht alles. Du wirst oft U-Bahn-Haltestellen finden und Automaten, die nur Junk Food Produkte führen.

Schulen: Viele Schulen und Hochschulen haben eine Cafeteria. Leider finden die meisten Kinder hier nur Pommes frites, Süßigkeiten und andere zuckerhaltige Produkte.

Da es so einfach ist, ungesunde Produkte zu konsumieren, müssen wir versuchen, die Werbung für Junk Food zu kontrollieren und den Verkauf von Obst und gesunden Snacks zu fördern. Dies würde den Verzehr ungesunder Lebensmittel drastisch reduzieren.