Sechs Yoga-Posen für Menschen, die nicht flexibel sind

5 April, 2019
Es gibt Menschen, die super flexibel sind, und es gibt diejenigen, die, sei es wegen der Genetik oder mangelndem Training, kaum bücken können. Aber eines ist klar: Flexibilität sollte niemanden davon abhalten, Yoga zu genießen.

Der Körper eines jeden Menschen ist anders; einige sind von Natur aus flexibel. Auf jeden Fall kannst du an deiner Flexibilität arbeiten und sie wie jede andere Fähigkeit trainieren.

Mit Yoga kannst du aber nicht nur dafür sorgen, dass dein Körper flexibel wird, sondern ihn auch besser kennenlernen.

Mit Yoga flexibel werden

Das Wort „Yoga“ kommt aus dem Sanskrit und bedeutet „Vereinigung“. Yoga stammt aus Indien und ist eine körperliche Disziplin, die an der Verbindung zwischen Geist und Körper arbeitet.

Lesetipp: Yogahaltungen: Vier einfache Varianten

Wenn du nicht sehr flexibel bist, aber dich mit Yoga weiterentwickeln willst, ist dieser Beitrag genau das Richtige für dich.

Bevor du anfängst, flexibel mit Yoga zu werden

Yoga zielt auf mehrere Bereiche des Körpers, eine davon ist die Flexibilität. Yoga ist äußerst effektiv zur Verbesserung der Flexibilität, da die Positionen mit der Entspannung einhergehen.

Frauen machen Yoga

Du kannst Yoga machen, sobald du aufwachst oder kurz vor dem Schlafengehen; so oder so, du wirst flexibler und dein Geist wird auch Entspannungsvorteile genießen. Bevor du anfängst, musst du zuerst ein paar Hinweise verstehen:

  • Geeignete Kleidung tragen: Bequeme, gut sitzende Kleidung tragen. Du wirst verschiedene Bewegungen machen, also wähle Kleidung, die deine Bewegungen nicht behindert.
  • Halte Ausschau nach einem guten Platz: Versuche, einen Platz zu finden, an dem du Platz zum Bewegen hast. Meide Stellen, an denen du aus Platzgründen stolpern oder eingeschränkt sein könntest.
  • Verwende eine Yogamatte oder ein Handtuch: Es gibt verschiedene Arten von Yogaposen, einige von ihnen werden auf dem Boden ausgeführt. Um Verletzungen oder blaue Flecken zu vermeiden, solltest du eine Yogamatte verwenden. Wenn du keins hast, versuche ein Handtuch.
  • Entspannen und atmen: Beim Yoga ist es wichtig, ruhig und entspannt zu sein. Wenn du angespannt bist, werden sich deine Muskeln nicht ausdehnen und du wirst nicht in der Lage sein, einen Atemrhythmus aufrechtzuerhalten. Dies kann verhindern, dass Sauerstoff in die Muskeln gelangt.
  • Geniesse es: Nimm dir Zeit, die Yogaposen zu vervollständigen, nicht hetzen!

Yoga-Posen, für Menschen die nicht sehr flexibel sind

Nachdem wir nun die vorläufigen Leitfäden durchgesprochen haben, sind wir bereit für den spannendsten Teil: die Yogaposen. Hier zeigen wir dir sechs Yogastellungen, ideal für Menschen, die nicht sehr flexibel sind.

Marjaryasana – Bitilasana

Diese Pose wird auch „Die Katze und die Kuh“ genannt. Diese Pose ist für die Erwärmung des Körpers gedacht. Es bereitet ihn auf die anderen, komplizierteren Positionen vor, die bei dem Training des unteren Rückens und der Durchblutung zu bewältigen sind.

Man sagt, dass diese Pose die Selbstliebe und das emotionale Gleichgewicht stimuliert.

Frau macht Yoga
Wie man diese Pose macht: Knie dich auf den Boden und lege deine Hände vor dich, schulterbreit auseinander. Achte darauf, dass deine Knie in einer Linie mit deinen Hüften und deine Arme in einer Linie mit deinen Schultern liegen.

Für die erste Pose (Marjarasana) krümme deinen Rücken nach oben und senke deinen Kopf nach unten.

Drücke in der zweiten Pose (Bitilasana) deinen Bauch nach unten und krümme deinen Rücken in die entgegengesetzte Richtung zur ersten Pose; hebe deinen Kopf nach oben.

Baddha Konasana

Baddha Konasana, oder „Der Schmetterling“, ist eine Pose, die deine Hüften öffnet und die Flexibilität deiner Beine verbessert. Diese Pose stimuliert die Kreativität und das Willenskraft-Chakra.Yoga Schmetterling

Wie man diese Pose macht: Auf dem Boden sitzen, die Wirbelsäule aufrichten und die Knie beugen. Nimm deine Füße so nah wie möglich an deinen Kern heran.

Du kannst deine Füße mit den Händen halten. Halte die Pose. Vergiss nicht, deinen Rücken immer gerade zu halten.

Uttanasana

Uttanasan kommt aus dem Sanskrit. Uttana bedeutet „intensive Dehnung“ und Asana, „Haltung„. Diese Haltung ist wunderbar für den Körper, da sie hilft, die Durchblutung anzuregen und den Geist zu beruhigen.

Mehr Tipps: Dehnungsübungen: Wann ist die beste Zeit zum dehnen?

Uttanasana ist besonders effektiv bei der Verbesserung der Flexibilität der Beine, insbesondere der Achillessehne.

Yoga Uttanasana
Wie man die Pose macht: Wenn du nicht sehr flexibel bist, fange damit an, deine Füße zusammenzuhalten und deine Beine leicht zu beugen.

Dann berührst du den Boden mit den Händen und hältst den Rücken gerade. Nach und nach kannst du deine Knie ausstrecken, bis du die ursprüngliche Position widerspiegeln kannst.

Viparita salabhasana

Diese Pose ist auch bekannt als „The Superman“, weil sie der Flugpose der Figur ähnlich ist. Viparita salabhasana wird mit Liebe und Mitgefühl in Verbindung gebracht. Es hilft auch, die Flexibilität zu verbessern und den Rücken zu stärken.Viparita-SalabhasanaWie man die Pose macht: Leg dich auf den Bauch und strecke die Arme vor dir aus. Danach hebe deine Beine an (ohne die Knie zu beugen) und hebe den Rumpf deines Körpers so hoch wie möglich.

Trikonasana

Trikonasana oder “ Die Dreieckshaltung “ konzentriert sich auf Balance und Flexibilität. Einige Leute sagen, dass Trikonasana das Lustchakra erweckt.

Yoga Trikonasana
Wie man die Pose macht: Strecke beide Arme und Beine aus und beug den Oberkörper nach vorne und berühre das Bein der Seite, mit der du anfängst. Streck einen Arm nach unten (nicht unbedingt den Boden berühren) und den anderen nach oben.

Anjaneyasana-Pose, um flexibel zu werden

Diese Pose wird auch „Der Halbmond“ genannt. Anjaneyasana öffnet die Hüften und dehnt die Quads. Diese Pose ist dafür bekannt, das Herzchakra zu öffnen und die Ruhe zu stimulieren.

Frauen machen Yoga

Wie man diese Pose macht: Positioniere einen Fuß vor dem anderen, beuge dein vorderes Knie in einem 90-Grad-Winkel, während du das andere abgesenkt hältst, nahe dem Boden.

Du kannst deine Hände auf dem Boden lassen oder sie nach oben, zur Decke ausstrecken.

Vergiss nie

Wenn du nicht sehr flexibel bist, mach dir keine Sorgen! Du wirst nur etwas Geduld brauchen. Flexibilität kommt mit Beständigkeit und Bereitschaft und kann manchmal schmerzhaft sein.

Deshalb empfehlen wir, den Körper nie zu überlasten, da du dich verletzen könntest. Vergiss nie, dass dein Körper ein Schatz ist. Du solltest dich um ihn kümmern und ihn mit Sanftmut behandeln, wenn du versuchst, deine Flexibilität zu verbessern.