Was ist bei einer Gehirnerschütterung beim Sport zu tun?

3 September, 2019
Eine Gehirnerschütterung ist eine Traumaverletzung, die in vielen Sportarten sehr verbreitet ist. Es ist wichtig, dass der Betroffene so schnell wie möglich behandelt wird, um verheerende Folgen zu vermeiden.

Gehirnerschütterungen sind im Fußball und bei Sportarten wie Ringen recht häufig. Wenn die Gefahr besteht, dass jemand eine Gehirnerschütterung im Sport erlitten hat, sollten wir schnell handeln. Wird nichts getan, hat das verheerende Folgen für den Sportler.

Das Hauptproblem ist, dass die Symptome in diesen Fällen recht allgemein sind. Wenn der Verdacht auf eine Gehirnerschütterung im Sport besteht, sollte der Betroffene unbedingt medizinisch untersucht werden. Teilweise sind sogar rechtlichen Konsequenzen denkbar.

Was ist eine Gehirnerschütterung?

Eine Gehirnerschütterung ist eine Gesundheitsgefährdung, die mit der Veränderung der Gehirnfunktion durch eine Kopfverletzung einhergeht. Vorrübergehender Bewusstseinsverlust ist eines der Symptome, auch wenn das nicht immer der Fall ist. Daher sind medizinische Untersuchungen unerlässlich.

Die Erkrankung tritt tendenziell nach einer Kopfverletzung auf. Aber auch harte Schläge auf Gesicht, Hals oder Stirn können diese Erkrankung verursachen. Eine Gehirnerschütterung im Sport (oder durch jedes andere Szenario) kann auch dann auftreten, wenn sich die Verletzung in einem anderen Teil des Körpers befand, der einen Schwung zum Kopf hin erzeugt.

Ebenso sind diese Umstände als leichte Gehirnerschütterungen bekannt. Im Sport kann diese Art der Erkrankung häufig auftreten. Zum Beispiel gibt es in den Vereinigten Staaten etwa 300.000 Gehirnerschütterungen pro Jahr. Das Problem ist, dass Athleten sie nicht melden, aus Angst, ihre sportlichen Möglichkeiten zu verlieren.

Häufige Symptome einer Gehirnerschütterung im Sport

Alle Gehirnerschütterungen neigen dazu, mit einer langen Liste von Symptomen einherzugehen. Das erste, was man abschätzen muss, ist die erste Reaktion des Körpers auf die Verletzung. Dann könnte es zu einem Bewusstseinsverlust und Ohnmacht kommen, aber auch zu vorübergehenden Sehstörungen.

Gehirnerschütterung
Ein vorübergehender Gedächtnisverlust ist ein weiteres häufiges Symptom bei Patienten, die eine Gehirnerschütterung im Sport erleiden. Darüber hinaus kann es auch zu mentalen Veränderungen kommen. Ersthelfer sollten genau auf die Symptome und die Reaktion des Körpers achten.

Fast alle diese Symptome verschwinden tendenziell zwischen 48 und 72 Stunden nach dem Ereignis. Auch im schlimmsten Fall können diese Symptome bis zu zwei Wochen anhalten. Das eigentliche Problem sind jedoch die möglichen langfristigen Auswirkungen auf den Athleten.

Das erste, was man tun kann

Im Falle einer möglichen Gehirnerschütterung während des Spiels muss der Spieler alle körperlichen Aktivitäten einstellen. In der Tat, manchmal sind die Symptome nicht klar und der Athlet spielt weiter und das ist nicht gut. Daher ist es im Zweifelsfall besser, den Spieler zur Erholung herauszunehmen.

In der Zwischenzeit sollte der Spieler sofort einen Arzt aufsuchen. Ein Sanitäter könnte die mögliche Schwere der Gehirnerschütterung erkennen. Später werden gründlichere medizinische Untersuchungen folgen müssen.

In den meisten Sportarten erzeugen Gehirnerschütterungen nicht unbedingt ein Hindernis. Natürlich, abhängig von der erforderlichen körperlichen Aktivität und dem Alter des Athleten.

Ein Neurologe ist ein Spezialist, der die entsprechende Diagnose stellt. Um festzustellen, wie sich die Verletzung auf das Gehirn ausgewirkt hat, können Ärzte Computertomographien und MRTs durchführen.

Erholungszeit bei Gehirnerschütterungen im Sport

Wenn dieser Fall eintritt, ist die Erholungszeit sehr wichtig. In dieser Zeit muss der Athlet so wenig körperliche Aktivität wie möglich ausüben.

Der körperliche Aufwand muss erheblich reduziert werden. Im Allgemeinen wird der Patient einen ärztlichen Befund erhalten, um ihn von diesen Aktivitäten zu befreien.

Die minimale Erholungszeit für diese Art von Verletzungen liegt zwischen zwei und vier Wochen. Darüber hinaus besteht die eigentliche Gefahr, wenn der Athlet einen weiteren traumatischen Schlag erleidet, bevor er sich vollständig erholt. So ist es zwei- bis viermal wahrscheinlicher, dass ein Athlet nach der ersten eine weitere Gehirnerschütterung bekommt.

Rugby
Obwohl eine Gehirnerschütterung nicht bedeutet, dass der Spieler den Sport ganz aufgeben muss, ist es üblich, dass er seine Sportdynamik ändern muss. Mit der Zeit kann ein Hirnschaden auftreten, nachdem er viele andere kleine Gehirnerschütterungen erlitten hat. Daher können mehrere Gehirnerschütterungen langfristige Probleme verursachen.

Diese Schädigung wird als chronische Enzephalopathie bezeichnet. Menschen, die an dieser Erkrankung leiden, können ähnliche Symptome haben wie Demenzkranke. Zum Beispiel Gedächtnisverlust und Probleme mit der Wahrnehmung der Realität.

Deshalb müssen wir sehr vorsichtig sein, wenn wir Schläge auf den Kopf bekommen. Gehirnerschütterungen sind nicht nur einfach eine weitere Verletzung, sondern müssen schnell und effektiv behandelt werden, um weitere Komplikationen zu vermeiden.

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