Der Unterschied zwischen Butter und Margarine

30 März, 2019
Butter und Margarine sind tolle Zutaten für das Frühstück oder die Zubereitung von Soßen. Welche der beiden du wählst, hängt von deinem Geschmack ab du solltest jedoch wissen, welche Auswirkungen sie auf deine Gesundheit haben.

Der Hauptunterschied zwischen Butter und Margarine ist ihre Herkunft. Margarine wird aus verarbeiteten Pflanzenölen hergestellt und Butter ist ein Tierprodukt.

Der Hauptunterschied zwischen Butter und Margarine

Butter hat einen höheren Anteil an Fett (99 Prozent), davon sind die meisten vor allem gesättigte Fettsäuren. Margarine hingegen hat nur 80 Prozent Fett und es sind vor allem einfache ungesättigte Fettsäuren und hydrierte Fette. Diese Fette entstehen in einem industriellen Prozess, der das Pflanzenöl verflüssigt.

Da Butter ein Tierprodukt ist, enthält es mehr Cholesterin als Margarine (0-100 mg).

Im Bezug zu Mikronährstoffen sind beide eine tolle Quelle für Sodium. Beide enthalten etwa 800 mg von diesem Mineral pro 100 g.

Zudem ist Butter eine natürliche Quelle von fettlöslichen Vitaminen wie Vitamin D, A und E und Carotin. Carotin, Vitamin A und Mineralien wie Potassium, Magnesium und Kalzium, finden sich in einer grösseren Menge in Butter.

Es gibt auch Margarine, die mit Probiotika, Mineralien und Sterolen angereichert ist. Dies ist eine andere Option und diese Produkte helfen beim Senken des Cholesterins.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Butter und Margarine vor allem aus Fett bestehen. Ein Unterschied ist, dass Butter Vitamin A und Carotin enthält und Margarine hat weniger gesättigte Fettsäuren, ist aber hoch in Transfetten.

Auswirkungen von Butter und Margarine auf unsere Gesundheit

Butter und Margarine

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Menschen haben immer schon geglaubt, dass Margarine gesünder ist als Butter, wegen dem pflanzlichen Ursprung. Als man entdeckte, dass Transfette unglaublich schlecht für unsere Gesundheit sind und gesättigte Fettsäuren nicht, haben sich die Meinungen geändert.

Andere Studien haben auch den Mythos entlarvt, dass gesättigte Fette ein kardiovaskuläres Risiko darstellen. Das Cholesterin, das wir essen, hat keinen Zusammenhang mit dem Cholesterin, das von unserem Körper produziert wird. Dies wurde nachgewiesen; es wirkt sich nicht negativ auf die Gesundheit unseres Herzens aus.

Experten haben auch gezeigt, dass es keinen Zusammenhang zwischen dem Konsum von Butter und Herzkrankheiten gibt. So ist Butter eine bessere Wahl als Margarine; vor allem wegen der vielen Transfetten, die in der Margarine gefunden werden.

Bei Butter und Margarine handelt es sich eigentlich um zwei sehr unterschiedliche Nahrungsmittel, obwohl wir sie auf ähnliche Weise verwenden.

Laut Ernährungswissenschaftlern ist jedes Lebensmittel in einer ausgewogenen und abwechslungsreichen Ernährung akzeptabel. Wichtig ist Mäßigung und Variation. Und du solltest auch große Mengen an pflanzlichen Lebensmitteln wie Gemüse, Obst, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte essen.

Durch den Verzehr von Margarine anstelle von Butter reduzierst du daher deine gesättigte Fettzufuhr erheblich und erhöhst ungesättigte Fette. Im Durchschnitt liefert Margarine etwa 70 Prozent weniger gesättigte Fette und 60 Prozent mehr ungesättigte Fette als traditionelle Butter.

Welche Öle sollte Margarine enthalten?

Margarine

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Woher wissen wir schließlich, welche Öle Margarine enthält? Obwohl es schwierig erscheint, ist es eigentlich sehr einfach. Wenn die Zutaten auf der Verpackung nicht die Art des Öls angeben, sollten wir davon ausgehen, dass es gesättigte Fette enthält. Das Produkt enthält gesättigte Fette, wenn es sich bei den Ölen um Kokos-, Palm- oder Erdnussöl handelt.

Wenn es jedoch mit Olivenöl hergestellt wurde, werden keine gesättigten Fette konsumiert; noch besser, wenn es extra natives Olivenöl ist. Dies sind die Fette, die „auf unser Herz aufpassen“. Wir können diese ohne Bedenken konsumieren.